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FEC - FIREFIGHTER EMERGENCY CARE - PROVIDER

Das neue First Aid Austria Kursformat für Feuerwehren!

1. FEC-Provider Kurs 2017


FAA-Instructoren Schulung in Kooperation mit der FF-Neudorf bei Parndorf

 

Gemeinsam mit der Feuerwehr Neudorf starteten wir am Samstag den 25.03.2017 in einen sehr lehrreichen, aber auch anstrengenden Tag.

 

Nach einem informellen Teil (Zukunftsvisionen) für unsere Instructoren wurden im Anschluss gleich die einzelnen Stationen beübt.

 

Stationen wie, Patientenrettung aus schwierigen Situationen, LKW Rettung, Schachtrettung, uvm... standen auf dem heutigen Schulungsplan.

 

Weiters hat uns das Transportunternehmen Kusztrich einen LKW zur Verfügung gestellt um bei einer Patientenrettung aus dem LKW alle Funktionen rundum das Führerhaus (höhenverstellbare Sitze, Lenkrad, Luftfederung,…) zu kennen und im Einsatz richtig einzusetzen.

 

Mit einem motivierten Instructoren-Team, motivierten Feuerwehrleuten und den modernsten Geräten stand einer schonenden, schnellen und professionellen Patientenrettung nichts mehr im Wege.

 

Nach dem Abarbeiten der einzelnen Stationen und einem Mittagssnack stand die Abschlussübung vor der Türe.

Diese wurde durch die Schulungsleitung und Notarzt Dr. Wölfler geplant und sofort in die Tat umgesetzt.

Von Schneidarbeiten über Patientenversorgung bis hin zur Patientenrettung und Einleitung einer Narkose wurde alles trainiert und mit extremer Professionalität abgearbeitet.

Am Ende gab es noch eine kurze Nachbesprechung mit dem FAA-Obmann, dem Notarzt und dem Einsatzleiter der Feuerwehr.

Wir bedanken uns sehr bei der FF-Neudorf für einen erfolgreichen Tag, einer extrem guten Zusammenarbeit und wie immer, für die herzliche Gastfreundschaft.

Die Schulungsleitung bedankt sich auch bei ihren Instructoren für die Teilnahme und ihren Einsatz für den Verein, zum Wohle des Patienten.

 

(Bericht: M. Oderits, Fotos: P. Arthaber)

 


"Ein weiterer starker Partner an unserer Seite"

 

 

 

Mit großer Freude darf ich die Günzburger Steigtechnik als neuen Partner von First Aid Austria präsentieren.
Die Günzburger Steigtechnik steht für neue Innovationen im Bereich Steigtechnik und Transportlogistik für den Brand-, Rettungs- und Katastropheneinsatz.
Feuerwehrleitern nach DIN EN, Ö-Norm und British Standard, Rettungsplattformen, Kästen, Rollcontainer sind nur ein paar Geräte aus dem großen Sortiment, MADE IN GERMANY.
Wir werden in Zukunft bei unseren Spezial-Trainings mit der Rettungsplattform von der Günzburger Steigtechnik arbeiten, um eine optimale Patientenrettung garantieren zu können.
Ich freue mich auf eine sehr gute Zusammenarbeit.
(Bericht: Oderits)


Neuer Medizinischer Leiter im FAA-Schulungs-Team!

Der Vorstand und die Schulungsleitung vom Verein First Aid Austria darf mit OA. Dr. Stefan Sprenger den neuen Medizinischen Leiter im FAA-Schulungs-Team begrüßen.

Dr. Sprenger wird uns ab sofort mit seinem Fachwissen aus den verschiedensten Sparten der Notfallmedizin zur Seite stehen. 

Neben der Tätigkeit als OA der Anästhesie und Intensivmedizin am Klinikum Wels ist Dr. Sprenger auch als Flight Doctor bei der Tyrol Air Ambulance tätig und war auch Flugrettungsnotarzt bei der SHS.

Wir freuen uns auf eine sehr gute Zusammenarbeit und danken OA. Dr. Sprenger für seine Unterstützung.

 

Bei Dr. György Vincze und Dr. Robert Czaher bedanken wir uns für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute.


Defibtech ist neuer Partner von First Aid Austria!

Mit großem Stolz darf ich die Firma Defibtech als neuen starken Partner von First Aid Austria präsentieren!
Defibtech ist ein amerikanischer Defibrillator-Hersteller mit Sitz in Deutschland und in Zukunft auch in Österreich.
Die Hauptaufgabe der Zusammenarbeit wird in der Unterweisung und Einschulung von Laien, Feuerwehren, Betrieblichen Ersthelfern, uvm... in der Handhabung von halbautomatischen Defibrillatoren bestehen (Reanimations-Training).
Die Defibtech-Defis zeichnen sich durch eine sehr benutzerfreundliche Handhabung und eine visualisierte Reanimationsanleitung auf einem Farbdisplay aus.
Weiters hat die Firma Defibtech eine neues Reanimationsgerät seit diesem Wochenende auf den österreichischen Markt gebracht, den "Lifeline Arm".
Der Lifeline Arm hat extrem viele Vorteile gegenüber den Geräten anderer Anbieter und lässt diese im Schatten stehen.
Preis/Leistung machen die Defibtech Geräte zu Top-Geräten in ihrem Segment.
FAA-Obmann Markus Oderits und FAA-Instructorin Manuela Schöner wurden von Frank Doleysch (Defibtech Deutschland) in der Handhabung dieser hervorragenden Geräte geschult und sind ab sofort Trainer für Defibtech-Geräte.
Wir freuen uns schon auf eine sehr gute Zusammenarbeit mit einem sehr kompetenten und extrem netten Defibtech-Team.



S3 Leitlinien Polytrauma / Schwerverletzten Behandlung

Mit den neuen S3 Leitlinien Polytrauma / Schwerverletzten Behandlung, die am 20.09.2016 veröffentlicht wurden, sehen wir uns vom Verein First Aid Austria in unserem Tun sehr bestärkt!

 

Hier ein paar Punkte, die wir in unseren Trainings mit den modernsten Rettungsgeräten bestmöglich lösen können.

 

 

 

„Als erste präklinische Maßnahme für einen Unfallverletzten sollte die Immobilisierung der HWS manuell oder mit einer Zervikalstütze erfolgen, auch wenn es hierzu keinen hohen Evidenzlevel gibt. Dabei erfolgt die Rücknahme der HWS in die Neutralposition.

Kommt es dabei zu Schmerzen oder zur Zunahme eines neurologischen Defizits ist eine Rückführung in die Neutralstellung nicht durchzuführen.“

 

Hier sieht man, dass die Einführung der X-Collar eine wichtige Notwendigkeit darstellt. Die X-Collar ist das einzige HWS-Schienungssystem, wo die HWS nicht unbedingt in Neutralposition gedreht werden muss. Bei den beschriebenen Komplikationen verbleibt der Kopf in Fund- bzw. Komfortposition und wird in dieser Position immobilisiert. Bei einer „schnellen Rettung“ mit der Rettungs-Boa, ist das Anlegen einer HWS-Schiene zwingend erforderlich.

 

 

„Beim Vorliegen eines Schädel-Hirn-Traumas und des Verdachts auf eine Halswirbelsäulen-verletzung sollte abgewogen werden, ob eine starre Zervikalstütze angelegt wird, um einen möglichen Anstieg des intrakraniellen Drucks zu verhindern [8, 11, 21, 23, 24, 31].“

 

Die X-Collar beeinträchtigt nicht die Zirkulation des Blutes der zuführenden und ableitenden Gefäße des Gehirns  

z.B.: bei Schädelhirntrauma (intrakranieller Druck = Hirndruck).

Hier kann die X-Collar bedenkenlos angelegt werden.

 

 

„Bei der alleinigen Immobilisation der Halswirbelsäule durch eine Zervikalstütze verbleibt eine Restbeweglichkeit. Die Ruhigstellung der Halswirbelsäule kann durch Lagerung auf der Vakuummatratze zusätzlich erhöht werden. Dies erzielt die derzeit effektivste Immobilisation auch der gesamten Wirbelsäule.

Dabei wird durch Einbeziehen des Kopfes mit hohen Kissen oder Gurten die mögliche Restbewegung der HWS weiter eingeschränkt.“

 

Dies stellt eine klare Empfehlung für die Vakuummatratze dar. Hier gibt es zwei von uns unterrichtete Möglichkeiten einen Patienten schonend und schnell aus einem Fahrzeug zu retten und dann in die Vakuummatratze umzulagern. Entweder wird mit einem herkömmlichen Spineboard gearbeitet und der Patient wird dann mittels „6-Person-Lift-Technik“ in die Vakuummatratze umgelagert oder es wird mit der Combi-Carrier-2 (Spineboard-Schaufeltragen-Kombi) gearbeitet und der Patient kann nach der Rettung sofort mittels Schaufeltragentechnik in die Vakuummatratze umgelagert werden. Bei der Rettung von Patienten aus herkömmlichen Gefahrensituationen (z.B. Patient in Rückenlage am Boden liegend), wird von uns die Rettung mit der herkömmlichen Schaufeltrage (z.B.: Ferno EXL oder Combi Carrier 2) empfohlen, hier kann der Patient mittels Schaufeltragentechnik schonend in die Vakuummatratze umgelagert werden.

 

 

Bei den S3-Leitlinien wird darauf hingewiesen, dass das Stillen von lebensbedrohliche Blutungen vor der A-B-C-D-E Patienten-Beurteilung erforderlich ist, darum wird von uns das (C)-A-B-C-D-E unterrichtet.

(C) - Controll Critical Bleeding

 

 

Weiters wird in den Leitlinien auf die Anwendung von Tourniquets und Hämostyptika im Speziellen eingegangen.

 

„Der Einsatz von Tourniquets ist eine effektive und einfache (für medizinisches und nicht-medizinisches Personal) Methode zur Verhinderung des Verblutens im militärischen u. präklinischen Rahmen [40].

Der Einsatz von Tourniquets ist eine sichere, schnelle und effektive Methode zur Kontrolle der Blutung aus einer offenen Extremitätenverletzung und sollte nicht nur als letzte Möglichkeit, sondern routinemäßig eingesetzt werden (zivile Untersuchung) [29]. Die Anlage eines Tourniquets ist lediglich als temporäre Maßnahme anzusehen, um initial eine schnelle und effektive Blutstillung durchzuführen.“

 

 

Wir sind gespannt auf die Umsetzung dieser neuen Leitlinien bei den österreichischen Ausbildungsstätten.

 

(Quelle: S3-Leitlinie Polytrauma/Schwerverletzten-Behandlung (Stand: 07/2016) AWMF Register - Nr. 012/019)

 


Belt-Roll-Technik & (Inverse) 6-Person-Lift-Technik

Die Techniken "BELT-ROLL" und "6 PERSON-LIFT" werden ab sofort neben den bestehenden Techniken bei unseren Spineboard-Trainings unterrichtet.
Wir sehen mit diesen Manövern weitere Alternativen zum "LOG-ROLL"!
Bei der Belt Roll Technik ist es das erste Mal möglich, einen Patienten nur mit zwei Helfern schonend und achsengerecht auf das Spineboard zu bekommen.
Bei der 6 Person Lift Technik geht es uns weniger darum einen Patienten auf das Spineboard zu bekommen, sondern runter.
Der Patient kann z.B. schonend mit dem Spineboard und der Boa aus einem Fahrzeug gerettet werden und wird dann mit dieser Technik auf die Vakuummatratze umgelagert. (z.B.: bei Übergabe NAH oder langen Transportwegen) Darum wird diese Technik bei uns "INVERSE 6 PERSON LIFT" genannt!

Belt-Roll-Technik

6-Person-Lift-Technik



Arbeiter-Samariterbund-Österreich gibt das HWS-Schienungssystem X-Collar frei!

Im Zuge der Trainer- und Lehrerrezertifizierung 2016 des Arbeiter-Samariter-Bundes Österreich an der FH-St.Pölten wurde heute von der ASBÖ-Bundesschulung die X-Collar für ganz Österreich freigegeben.
Somit ist der ASBÖ die erste Rettungsorganisation, die die X-Collar in Österreich für alle Landesverbände und Gruppen zur Anwendung freigegeben hat.
Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller war von diesem innovativen Gerät sehr begeistert und befürwortete die bessere Patientenversorgung mit der X-Collar.
Ich bedanke mich im Namen der X-Collar Academy bei Jürgen Grassl (Bundesschulungsleiter) und seinem Team für die sehr gute Zusammenarbeit und für den herzlichen Empfang bei diesem sehr gut organisierten Event.

Foto v.l.n.r. Leiter X-Collar Academy Markus Oderits, DLOUHY GmbH FAHRZEUGBAU Andreas Kutschera, ASBÖ-Bundesschulungsleiter Jürgen Grassl, ASBÖ-Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller, DLOUHY GmbH FAHRZEUGBAU Reinhard Dolezal